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TRAUMSTÄRKE 10    -  
Gedichte

R.G. Fischer Verlag Frankfurt am Main
ISBN 3-8301-0389-1

erhältlich bei Amazon   (oder bei der Autorin persönlich - über KONTAKT)




Stimme des Lektorats:

Lilli U. Kreßner beherrscht grandios das Spiel mit Sprache. Ihr gelingen Schöpfungen zwischen Lyrik und Prosa, in denen so viel Stoff, so viel Tiefe steckt, dass andere ganze Bücher schreiben müssten, um auf den Punkt zu kommen, der hier dem Leser nach wenigen Zeilen glasklar entgegen kommt.                                                                    Sich auf das Wesentliche beschränken ohne sich einzuschränken: diese Kunst beherrscht die Autorin meisterhaft. So haben die Texte in diesem Büchlein das Zeug, zum lebenslangen Begleiter zu werden, jahrelang auf Nachttischen zu liegen, ohne je Staub anzusetzen.





HIMMELBLAU UND STERNENGELB    -   Eine Alsfelder Weihnachtsgeschichte

Verlag Ehgart & Albohn GmbH                                                                                    ISBN 3-936705-60-7

erhältlich bei Amazon   (oder bei der Autorin persönlich - über KONTAKT)




Christine hob den Kopf und blickte in Richtung des Schwälmer Brunnens, von wo die silberhellen Töne kamen. Dort, an der Ecke des Weinhauses stand er.                           Ein Engel - ein solcher, wie sie ihn noch niemals gesehen hatte, nirgendwo. 
Ein Engel, ausgesprochen ungewöhnlich und äußerst eigenartig aussehend.






LIPPENSTIFT UND FAHRRADSATTEL    -    Roman

Verlag Ehgart & Albohn GmbH                                                                                    ISBN 3-936705-76-3

erhältlich bei Amazon    (oder bei der Autorin persönlich - über KONTAKT)




Das war also der Lohn für meine Gutmütigkeit, meine schier grenzenlose Nächstenliebe!  Schamlos hatte er beides ausgenutzt, dieser Cretin, dieser kleine Schmutzfink, der nicht nur grün, sondern zudem auch noch braun und schwarz hinter seinen viel zu großen Ohren war.                                                                                                                          Dass er mir meinen ersten Kuss geraubt hatte, den ich mir eigentlich für Helmut, den süßen, verehrungswürdigen Helmut mit den sanften Bernsteinaugen aus der Rapunzel-gruppe hatte aufsparen wollen, war schon schlimm genug. Dass er mir aber fortan und für alle Zeit jegliche Lust auf meine Kirschlollys gründlich verdorben hatte, das war absolut unverzeihlich.                                                                                                     Eigentlich hätte ich ihm dafür eine kleben müssen, dass er geflogen wäre bis zur Schaukel und ihn nie wieder auch nur eines Blickes würdigen dürfen, aber...